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 "Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken"

                           PARACELSUS (1493-1541)

                                                                                                                                                                                Heilpflanzenmedizin

Pflanzen, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden, werden "Heilpflanzen" genannt.

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Die Nutzung von Pflanzen mit der Absicht der Heilung lässt sich bereits in frühesten babylonischen, altägyptischen, indischen und chinesischen Texten nachweisen. Dabei steht die Tradition der Westlichen Alten Welt (Traditionelle Abendländische Medizin) gleichwertig neben der Traditionellen Chinesischen Medizin - beide sind Jahrtausende alt.

Die heutige moderne Phytotherapie befaßt sich mit den Inhaltsstoffen der Pflanzen. Jede einzelne von Ihnen ist ein Vielstoffgemisch, was das oft breite Einsatzgebiet erklärt.
Wer kennt nicht Aspirin (Acetylsalicylsäure), das wohl berühmteste Schmerzmittel? Aber wer weiß, dass dieses seinen Wirkstoff im Ursprung aus der Pflanze Filipendula ulmaria - Mädesüß bezog?

Um einen ersten Eindruck zu vermitteln, welchen Schatz die Natur uns hier bietet, möchte ich ein paar der wichtigsten Bestandteile nennen:

Ätherische Öle  -  aromatisch, u.a. keim- und pilztötend, z.B. Thymus vulgaris - Thymian

Alkaloide            -  bittere, meist basische Stickstoffverbindung, viele von ihnen hochgiftig, daher 
                                in medizinischen, kontrollierten Dosen hoch­wirksam.
                                Sehr beliebt auch in der Klassischen Homöopathie.
Bitterstoffe         -  fördern Appetit und Verdauung, tonisieren, z.B. Gentiana lutea - Gelber Enzian

Flavonoide        -  bitter und süß, u.a. Gefäße schützend, harntreibend, krampflösend,      
                                z.B. Solidago virgaurea - Echte Goldrute, Crataegus - Weißdorn

Glykoside          -  über 500 Arten an herzwirksamen Glykosiden konnten bisher aus Pflanzen
                                isoliert werden. Die wohl berühmteste, und eben auch giftige Pflanze aus
                                dieser Gruppe ist Digitalis purpurea - Roter Fingerhut

Schleimstoffe   -  beruhigend und dämpfend

Harze, Säuren, Saponine, Tannine, Polysaccharide, Hormone, Vitamine und vieles andere mehr.

"Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift; allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist." 

                                                                               PARACELSUS (1493-1541)   

 

 
Papaver - Mohn
© Britta Cierniak
  


Rosa canina - Hundsrose 
© Britta Cierniak

 


Westliche Heilkräuter und Traditionelle Chinesische Medizin


Während die Chinesischen Heilkräuter  der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hierzulande immer bekannter und aufwendig importiert werden, ist in Vergessenheit geraten, daß die Traditionelle Abendländische Medizin (TAM) ebenfalls eine bewährte Klassifizierung der Heilpflanzen in ihrer Überlieferung bewahrt hat.
Auch hier werden die Pflanzen nicht nur nach WIRK-STOFFEN, sondern ebenfalls nach ihren WIRK-KRÄFTEN beurteilt.

Darunter versteht man kühlende oder wärmende Kräuter, befeuchtende oder trocknende, auf- oder absteigende, tonisierende von Yin (Substanz) und Yang (Energie) und vieles mehr.

EMPEDOKLES aus Griechenland (450 v.u.Z.) und später GALENOS von PERGAMON (Galen, 131-201 n.u.Z.), bedienten sich dieser Einteilungen, die bis ins 19. Jh. gültig waren. Die Benediktinerin HILDEGARD von BINGEN (1098-1179) erweiterte dieses System um weitere "Temperaturen" und schuf somit eine noch größere Übereinstimmung mit dem chinesischen Erklärungs­modell.

Diese Dokumentationen der WIRK-KRÄFTE einzelner Pflanzen macht es möglich, noch individuellere, ganzheitlichere Heilkräuterrezepturen für eine Patientin oder einen Patienten zusammenzustellen. Ist die energetische Aus­gangssituation z.B. die einer großen Erschöpfung mit kalten Füßen und heißem Kopf, wird die Kräuterrezeptur mit einer WIRK-KRAFT von leicht wärmend, tonisierend, nicht zu sehr aufsteigend ausgerichtet.

In meiner Arbeit verbinde ich die Erkenntnisse der modernen Phytotherapie mit den Erfahrungen der Traditionellen Abendländischen sowie Chinesischen Medizin. Die Pflanzenheilkunde ergänzt in wirkungsvoller und sanfter Weise alle anderen Verfahren in meiner Naturheilpraxis.

 

Der Mann vom Hauslabjoch, allgemein bekannt als Ötzi, hat vor 5.300 Jahren gelebt. Er führte in seinen Habseligkeiten auch getrocknete Birkenporlinge mit. Dem Birkenporling wird eine antibiotische Wirkung zugeschrieben.


Ein Sud aus den Pilzen kann bei Magenbeschwerden helfen. Das getrocknete Pulver hat blutstillende Eigenschaften.

 


 




 


 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrysanthemum parthenium - Mutterkraut 
© Britta Cierniak


Urtica dioica - Brennessel
© Britta Cierniak 


Piptoporus betulinus - Birkenporling
© Britta Cierniak
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Naturheilpraxis Britta Cierniak 
        
                      
Schriesheim an der Bergstrasse                  
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Stand:07/2016 Naturheilpraxis Britta Cierniak - Homöopathie, Akupunktur - Heinrich-von-Kleist-Str. 20 - 69198 Schriesheim bei Heidelberg- Telefon: | 06203 / 65066 info@homoeopathie-und-akupunktur.de