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 Akupunktur nach
Traditioneller Chinesischer Medizin

                                                                                                                                                                                                                                                      
Der jahrtausendealte Erfahrungsschatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelte ein umfassendes Gesund­heitssystem, beruhend auf der Lehre von yin und yang und den Fünf Elementen.

Ziel der TCM ist es, die Lebenskraft (= Qi), die in den zwölf Meridianen und acht außerordentlichen Gefäßen durch unseren Körper fließt, zu erreichen und bei Krankheiten (= Störungen im Qi-Fluß) heilend zu beeinflußen.
In meiner Praxis biete ich folgende Aspekte der TCM an:
Akupunktur, Ohrakupunktur, Moxibustion (Wärmebehandlung) und Ernährungsberatung nach den fünf Elementen. Er­­gänzt wird dies bei Bedarf durch westliche Phytotherapie.
Die Diagnose wird nach einer ausführlichen Erstbefragung von ca. zwei Stunden und der Betrachtung von Puls und Zunge gestellt. Daraus fertige ich einen individuellen Behandlungplan für die Patientin/den Patienten. Im Gegensatz zur verbreiteten sympto­­ma­tischen Akupunktur erfaßt die traditionelle Akupunktur den energetischen Gesamtzustand und es kann dadurch parallel zur akuten Behand­lung das zugrundeliegende Ungleichgewicht mitbe­handelt werden, was langfristig zur Harmonisierung und Stärkung der eigenen Mitte führt, die Grundlage für dauerhafte Gesundheit.

Geeignet für: Erkrankungen des Atemtraktes, des Bewegungs­apparates, neurologische Erkrankungen, Begleiterscheinungen vieler Frauenkrankheiten, Suchtbehandlung, Raucher­ent­wöhnung, Gewichtsregulierung, Kopfschmerz, Migräne, Narbenentstörung, Stärkung des Immunsystems u.v.a.m.


© Britta Cierniak



Was ist Akupunktur?

Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine in mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte Gesundheit mit körpereigenen Kräften erhält oder wiederherstellt. Durch die Nadelung oder Erwärmung dieser Punkte wird der Organismus gezielt stimuliert, sich selbst wieder in Balance zu bringen: Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungs­kräfte. Traditionell versteht man unter der Akupunktur die Regelung des Flusses der Lebensenergie, die in China, "Qi" (sprich Tschi) genannt wird. Dieses "Flußsystem" ist ein energetisches Netzwerk von Kanälen, das nicht nur die Akupunkturpunkte sondern über innere Verläufe auch die Organe miteinander verbindet und beein­flusst.

Herkunft und Entwicklung

Die Chinesische Medizin hat ihre Ursprünge im alten China. Das älteste Lehrbuch, das "Huang Di Nei Jing" (der Klassiker der Inneren Medizin des gelben Kaisers), ist ca. 300 vor unserer Zeitrechung geschrieben worden und gilt heute noch als wichtige Grundlage einer fundierten TCM-Ausbildung im Osten wie im Westen. Es belegt, wie früh es in China schon zu einer differenzierten Betrachtung der Natur, des menschlichen Wesens, der Ursachen von Krankheit und(l deren Behandlung kam. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) besteht aus verschiedenen Therapien: Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten durch glühende Kräuter), Kräuterheilkunde (in China macht sie 75% der Anwendungen aus), Diätetik (Ernährungstherapie), Tui Na und An Mo (Chinesische Massage), Qi Gong und Taiji Quan (Bewegungstherapien).

Gesundheit und Krankheit

In der Chinesischen Medizin wird Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluß von Qi übersetzt. Im chinesischen Verständnis ist die Gesundheit untrennbar mit der Vorstellung von Fließen, Ausgewogenheit und Austausch verbunden. Im Zentrum steht die Erkenntnis, daß alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen.Das bekannte alte chinesische Zeichen, das Yin-Yang-Symbol, in dem das Dunkle und das Helle immerwährend kreisen, sich er­gänzen und hervorbringen, symbolisiert das sich ständig verändernde Gleichgewicht von Yin und Yang. Dieses Gleichgewicht bestimmt den freien Fluss des Qi, der Lebensenergie. Diese beiden bilden das dynamische Gegensatzpaar, das allem Leben zugrunde liegt, wie Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Ein- und Ausatmen, Geben und Nehmen auf allen Gebieten. Aus dieser zentralen Idee des sich immer wieder neu formenden Gleichgewichts entwickelte sich die Chinesischen Medizin und ihre Auffassung darüber, wie Krankheit entsteht und Gesundheit erhalten wird. Das Ungleichgewicht, das heißt also die Krankheit, wird durch eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht, die von der Akupunkteurin untersucht und eingeschätzt werden:

1. Angeborene Konstitution:
Familienkrankheiten und -tendenzen müssen beachtet werden. Die TCM bezieht familiäre Erkrankungsneigungen in ihre Diagnose mit ein. Sie ortet die Bereiche der geschwächten Widerstandskraft und stärkt die Konstitution.

2. Emotionaler und geistiger Zustand: Belastende Emotionen wie Stress , Sorgen, Ängste, Nöte, Abneigungen, Ärger, Trauer etc. können innere Organe und den Körper insgesamt schwächen, da sie in einer besonderen Wechselwirkung mit diesen stehen. Umgekehrt können erkrankte, innere Organe emotionale Entgleisungen hervorrufen.

3. Ernährung: Die schlechte Qualität und der niedrige Nährwert der heutigen Lebensmittel ist auch eine Ursache von Erkrankungen. Die meisten Nahrungsmittel enthalten Spuren von chemischen Substanzen wie Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Pestizide. Auch unregelmäßige und zu kurze Essenszeiten unter Anspannung und Zeitdruck sind häufig die Gründe einer schleichenden Erkrankung.

4. Umweltfaktoren: Kälte, Wind, Hitze, Feuchtigkeit oder Trockenheit können jeweils allein oder in Kombination schädigend auf den Organismus einwirken. Die Wetterfühligkeit ist nur ein deutliches Beispiel dafür. Auch die familiären Verhältnisse, die Wohnsituation sowie berufliche Tätigkeit werden als Krankheitsfaktoren berück­sichtigt.

5. Traumen: Damit sind nicht nur körperliche Unfälle sondern auch tiefliegende emotionale Verletzungen gemeint, die in der Diagnostik beachtet werden. Ebenson Überanstrengungen einzelner Körperzonen.

6. Drogen: Genußmittel wie Tee oder Kaffee, Tabak, Alkohol, Zucker sowie Drogen und chemische Medikamente stellen häufige Erkrankungsursachen dar. Mit Hilfe der Akupunktur lassen sich Abhängigkeiten von Suchtstoffen wirkungsvoll verringern oder auch gänzlich beseitigen, in der Regel in Kombination mit ärztlich begleiteten Entziehungskuren.


Traditionelle Chinesische Diagnostik

Im Zusammenwirken dieser Faktoren entwickelt sich die Krankheit eines Menschen. Deshalb wird eine Akupunkteurin nicht allein nach den Details der akuten Beschwerden fragen, sondern auch eine komplette Anamnese über die vergangenen Krankheiten und auffälligen Familienerkrankungen und das allgemeine Wohlbefinden etc. erstellen. Auch wird sie gegebenenfalls eine körperliche Untersuchung vornehmen. So wird ein vollständiges Bild angestrebt, das die jetzigen Beschwerden in ihrem Gesamtzusammenhang zeigt. Diese ausführliche Untersuchung wird durch die genaue Beobachtung von Hautfarbe, Gesicht und Körpermerkmalen abgerundet.

Besonders wichtig ist die Puls- und die Zungendiagnose:

Die Zunge wird auf Form, Farbe und Bewegung des Zungenkörpers und auf die Beschaffenheit des Belags hin betrachtet. Die Pulse werden über der radialen Arterien an beiden Handgelenken (!) genommen und dort an jeweils 3 Positionen beurteilt. Diese sind den 12 Hauptorganen und deren Leitbahnen zugeordnet. Frequenz, Stärke und Ausdrucksform geben Aufschluss über den inneren Zustand. Puls- und Zungendiagnose ergänzen einander So gelingt es, zusammen mit dem genauen Befragen des Patienten, ein exaktes Bild von der Krankheit im ganzen Organismus zu bekommen und den Weg der Behandlung festzulegen.

Die Behandlung

Zur
Akupunkturbehandlung werden sehr dünne, sterile Einmal-Nadeln in wenige, ausgewählte Punkte so gut wie schmerzfrei eingestochen. Je nach Erfordernissen werden bis zu 15 Nadeln verwendet. Akupunktiert wird in der Regel am liegenden Patienten. Die gesetzten Nadeln verweilen 20 bis 30 Minuten. Bei Kindern genügen 1 bis 20 Minuten.

Ein weiteres Behandlungsverfahren, das zusammen mit der Akupunktur oder auch getrennt für sich durchgeführt werden kann, ist die
Moxibustion. Hierbei wird Wolle aus den Blättern des Beifuß auf den Nadeln oder mit Unterlage (Knoblauch, Ingwer) über Akupunkturpunkten verglüht. Diese besonders heilsame Wärme stärkt den Organismus.

Grundsätzlich lässt sich sagen, daß der Behandlungs­schwerpunkt der TCM bei chronischen und funktionellen Störungen liegt, da ihre Stärke in der diagnostischen Möglichkeit liegt, bereits sich anbahnende Krank­heits­zustände festzu­stellen. Eine Aufzählung der vielen Krankheiten, die durch Akupunktur geheilt werden können, wäre jedoch irreführend, da Akupunktur den ganzen Menschen behandelt und nicht eine lokale Störung, deren Ursache möglicherweise ganz woanders als am Ort ihres Erscheinens zu behandeln ist. Auch wenn zwei Menschen mit der gleichen Krankheit zur Behandlung kommen, werden sie, wenn die Ursachen verschieden sind, unterschiedlich behandelt. Die Akupunktur versucht, Ursachen und Muster, die hinter einer Krankheit liegen, zu lösen.

Wer es denoch genauer wissen möchte: die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können, z.B. Sinusitis, Allergien, Heuschnupfen,  Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Arthritis, Tennisellenbogen, lschial­gie, Magenschleim­haut­entzündung, Colitis, Verstopfung, Durchfall, Schlaflosigkeit, Streß­erscheinungen, Energielosigkeit, hormonelle Störungen, Unfruchtbarkeit u.v.a.m.

Dauer der Behandlung

Normalerweise gilt: je älter die Erkrankung, desto länger/häufiger muß der Patient behandelt werden. Meist kann die Behandlungsdauer nach der sechsten Behandlung genauer eingeschätzt werden, da dann die individuell unterschiedliche Reaktions­bereitschaft deutlicher zu erkennen ist. In selteneren Fällen kann jedoch eine Verbesserung der Beschwerden erst nach der zehnten Behandlung auftreten.
Ihre Akupunkteurin wird dies mit Ihnen individuell abstimmen und besprechen.
 

 

 

 

 

 

 Naturheilpraxis Britta Cierniak 
        
                      
                      Schriesheim an der Bergstrasse                
 Raum Heidelberg                 
                                           Rhein-Neckar-Kreis                
                     


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